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Die Kreisgruppe Oldenburg des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich dem Bündnis von Gruppen des Tier-, Gesundheits- und Umweltschutzes gegen Massentierhaltung im Raum Weser-Ems angeschlossen.
Angespornt durch das Urtel des Bundesverfassungsgerichts zur Käfighaltung von Hennen, das diese Haltungsart als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz einstufte, wollen die Bündnispartner gemeinsam über die schädlichen uswirkungen der Massentierhaltung aufklären. Auch betroffene Einzelpersonen und Verbände können sich der Initiative anschließen und Materialien anfordern (telefonisch unter 04421/701102)
Im Juli fand die Forderung, keine Produkte aus Massentierhaltung zu kaufen, breite Zustimmung. "Die Menschen sind erschüttert, wenn sie die Einzelheiten über die Verhältnisse in der Massentierhaltung erfahren", stellte Dr. Hartmut Ludewig vom BUND nach den Gesprächen an Infoständen fest. "Es besteht noch großer Informationsbedarf über die gesundheitlichen Risiken für die Verbraucher durch den Einsatz von Hormonen, Antibiotika und Tiermehlen".
Der BUND wird daher zu den Fragen der Belastungen des Bodens und des Grundwassers, den unwürdigen lebensbedingungen der Tiere, sowie dem Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel an mehren Tagen im September mit einem Stand am Lefferseck informieren.