freeX: Tips & Tricks

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RPM-Dateien auspacken

RPM-Dateien sind nicht nur auf GNU/Linux-Systemen sinnvoll, auf dem die installierten Software-Pakete mit dem Programm »rpm« verwaltet werden. Hin und wieder erweist es sich als hilfreich, in bestehende Binär- oder Source-RPM-Dateien hineinzuschauen. In Source-RPM-Dateien befinden sich Patche, mit denen das jeweilige Paket angepaßt wurde oder mit denen Fehler korrigiert wurden. Gerade solche Korrekturen sind natürlich auch auf nicht »rpm«-basierten Systemen interessant.

Der Midnight Commander »mc« besitzt ein RPM-Modul, mit dessen Hilfe man in RPM-Dateien schauen kann. Wer die Kommandozeile bevorzugt, muß sich das Programm »rpm« bzw. das Programm »rpm2cpio« aus dem »rpm«-Paket compilieren und installieren. Anschließend lassen sich RPM-Dateien sehr einfach in CPIO-Archive verwandeln, die anschließend ausgepackt werden können. (siehe freeX 1/02: ¨Dupletten")

Martin Schulze
Quelle: freeX 5/02