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Referent: Martin Schulze <joey@debian.org>
Debian - Das Projekt, die Distribution, ...
Ich werde einen Überblick über das Debian-Projekt, seine Struktur
sowie ihr Produkt und Einblick in die verwendete Technik geben.
Nach einer Einfühgung, wieso es überhaupt Linux-(oder auch
BSD)-Distributionen gibt, was Paketverwaltung bedeutet und was
Abhängigkeiten sind, betrachte ich die Freiheit / Unfreiheit und
welche Folgen sich daraus für den Anwender und Entwickler ergeben.
Der nächste Teil soll dem Auditorium einen Überblick über das
Debian-Projekt geben. Die Entstehung wird beleuchtet, die ersten Tage
von Debian, die Ideen und Philosophie, die hinter dem Projekt steht.
Das sind letztendlich die Gründe für viele Personen, überhaupt aktiv
im Projekt mitzuarbeiten. Es wird dabei eine kleine Chronik über das
Projekt und die Distribution gegeben bis zum heutigen Stand.
Die Zuhörer erhalten ebenfalls einen Einblick in das Projekt selbst,
wie es organisiert ist und wie es arbeitet. Trotz extrem flacher
Struktur ohne Hierarchien (1 Leiter, >500 Entwickler) funktioniert
es. Nur wenige Entwickler nehmen übergreifende Aufgaben teil, durch
die das Projekt überhaupt dauerhaft lebensfähig ist.
Im letzten Teil werde ich ein wenig auf die Technik eingehen und ein
paar Highlights von Debian ansprechen. Für Entwickler eignet sich die
Distri sehr gut aufgrund der vielen enthaltenen Bibliotheken, sauberen
Abhängigkeiten und vor allem der leichten Möglichkeit den aktuellen
Quellcode zu erhalten und eigene Änderungen aufzunehmen.
Für Systemverwalter wichtig ist z.B. die Möglichkeit, im laufenden
Betrieb Updates aus dem Netz einzuspielen oder auf die nächste
stabile/unstabile Distribution ohne Reboot und im laufenden Betrieb zu
aktualisieren. Werkzeuge wie Apt-get z.B. sind so gut, daß es sogar
von rpm-basierenden Distributionen (Connectiva) eingesetzt wird.
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