CHIP-Spezial: Linux als Mailserver

[Mit »fetchmailconf« läßt sich »fetchmail« bequem konfigurieren]

Abb. 1: Mit »fetchmailconf« läßt sich »fetchmail« bequem konfigurieren

Mails automatisch holen

Unix wäre nicht Unix, wenn man nicht Aufgaben automatisieren könnte. Wenn auf dem Rechner ein Mail-Server installiert ist, dem Rechner jedoch keine dauerhafte IP-Nummer zugewiesen wurde, dann werden Mails normalerweise nicht über den SMTP-Port von außerhalb empfangen, die Adresse ändert sich ja bei jeder Einwahl. Stattdessen wird ein Mail-Server des Providers benutzt, auf dem Mails eingehen und von dem sie per POP3 abgeholt werden müssen.

[Experte oder Neuling?]

Abb. 2: Experte oder Neuling?

Dieses muß jedoch nicht mit einem Mail-Client erledigt werden, sondern kann auch bequem mit »fetchmail« geschehen. Das Programm baut eine Verbindung zu einem POP3-Server auf, authentifiziert sich anhand der Einstellungen, saugt die Mails, löscht sie auf dem Server, falls das gewünscht ist, und füttert das lokale Mail-System mit den gesogenen Mails. Dazu wird bei normaler Konfiguration ein funktionierendes lokales Mail-System benötigt. Wer »fetchmail« nicht manuell in einer Datei konfigurieren möchte, hat mit dem Programm »fetchmailconf« aus dem gleichnamigen Paket eine einfache grafische Möglichkeit dazu.

[Intervalle und Mailserver]

Abb. 3: Intervalle und Mailserver

[Protokoll festlegen]

Abb. 4: Protokoll festlegen
Quelle: CHIP Linux Spezial 7/2001